kunstkammer-friedenau Verein Beglaubigter Kunstmaler

   

 

Begonnen 26. März, beendet 9. November 2011

(ins Netz gestellt nach "fertig" (s. u. )

VBK - Verein Beglaubigter Kunstmaler

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Soziale Skulptur / Dokumentation

von

Malte Wienebüttel

"Lehrers Künstler Herz - leeres Künstler Herz"

Kunstobjekt von Malte Wienebüttel, ausgestellt 2011 im VBK

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Das 1. Schreiben

26. März 2011

 

Liebe Leute, geehrte Damen und Herren in meinem Mailverteiler,
ich bitte Euch/Sie um Eure/Ihre  Stellungnahme zu einem Vorgang innerhalb des


Vereins Beglaubigter Kunstmaler

in dem ich - Maler, Bildhauer und Kunstpädagoge (s. u.) -  seit 2003 Mitglied bin und in dem ich das Vergnügen hatte den Benninghauspreis 2010 zu gewinnen, zugesprochen durch eine externe Jury.

Der unten dargestellte Vorgang muss nicht jeden interessieren. Er ist m. E. aber über den  VBK hinaus auch für Kunstinteressierte außerhalb von Belang, da er mit seinem Namen für allen nach Beglaubigung strebenden Kunstmaler zu stehen beansprucht.

Anfang 2011 tagte eine vereinsinterne Gesprächsrunde  unter dem Namen Quo vadis VBK mit den Mitgliedern  des Vorstands, der Aufnahmekommission, der Ausstellungs-AG.


Auszug aus dem PROTOKOLL diese Runde:

Welche Künstler braucht der VBK ? Welcher Künstler braucht den VBK ?
Welche Kunst: Vielfalt oder Spezialisierung? Welche Kunst fehlt uns, und –
 fehlt sie uns wirklich?
Brauchen wir mehr Mitglieder oder andere Mitglieder? Höhere Mitgliederzahlen oder
 höhere Mitgliedsbeiträge?
Welche Ansprüche stellt der VBK an Bewerber? Ist das Aufnahmeverfahren optimierbar?

(....es folgen verschiedene Gesichtspunkte....)

Abschließende Frage zu den Aufnahmekriterien:


Sollen weiterhin Kunstpädagogen aufgenommen werden? Es geht hier nicht um Kollegen,  die ihre Kunstproduktion mit Kursen auf Honorar-basis finanzieren müssen.  Auch Professoren an Kunsthochschulen und Universitäten stehen außerhalb der Diskussion.

Diskussion: 

Da Kunstpädagogen eine Festanstellung haben, ist die Notwendigkeit,  die eigene Karriere voranzutreiben nicht zwingend notwendig.  Das führt in der Regel zu einem anderen Verständnis des Berufsbildes „Bildender Künstler“.  Die Notwendigkeit, mit der eigenen Kunst-produktion Geld zu verdienen hat keine existenzielle Priorität,  die notwendige Investition in Projektbeteiligungen und Ausstellungen wird oft in Frage gestellt,  was sich erschwerend auf die Entwicklung des VBK auswirkt.  Andererseits gibt es auch unter Kunstpädagogen eine Kunstproduktion auf qualitativ hohem Niveau.  Hier sollte differenzierter hinterfragt und entschieden werden.

(Ende des Auszugs)

Über kurze Stellungnahmen und Ratschläge von Euch/Ihnen würde ich mich sehr freuen.

Freundlich, herzlich, bestens
Salut!
Bernhard

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Die Reaktionen

Lieber Bernhard,

ich habe mich über diese völlig unqualifizierte Äußerung auch geärgert.
Aber letzendlich ist für mich nur das Endergebnis dieser offenen Diskussion
wichtig - genannt Fazit!
Darin steht, dass es dem Verein um künstlerische Qualität geht!
Es sollte daher nicht wichtig sein, durch welche Bedingungen diese künstlerische Qualität
entsteht. Es sollte daher völlig egal sein, ob man Professor/-in auf Lebenszeit, Kunstpädagoge/-in, Bankangestellter/e, Mann oder Frau ist oder einen gut verdienenden Lebenspartner hat.

Wer sich weiterhin nur auf einen Berufsstand (Kunstpädagoge) negativ einschießt,
ist wohl eher von Neid geprägt als von Logik.


Unaufgeregte Grüße von Hans

*

Hahahahha .

Narürlich sind Kunstpädagogen eine andere Spezies. Als Beamte möchten sie sich immer noch gerne als Künstler fühlen , weil es ja so sexy ist.

Kennen die Probleme der Selbstständigen GAR NICHT- null.
Spielen oft _ Kunst und Unterricht! ( Mußte 11 Jahre In Peking mein
Geld verdienen - da kamen Sabbatjahr-irre Künstlerlehrer auf der Suche - naja - sich selbst usw. )
Richtig, Qualität ist natürlich auch bei Lehrern zu erwarten.
Was also tun??
trennung wäre angebracht.

Ekkehard

*

Antwort:

Lieber Ekkehard,
was du schreibst, ist echt nach meinem Geschmack, lustig und traurig
und grotesk zugleich. Hahaha. Huhuhu.

Du bist nicht zu beneiden und zugleich zu beneiden.
Welcher böse Dschinn hat dich bloß getrieben,
so lange in China schuften zu müssen? Du Armer! Oder bist du als
Arbeitssklave verschleppt worden? Hätte ich von Deinem Schicksal
gewusst, hätte ich Dich auch besucht während meiner drei
Urlaubsjahre, hätte dir was von deinen Werken zum Trost –
Mitleidsbonus - abgekauft, hätte der Hund nicht geschissen.

Zum Ausgleich könnte ich dir eine Biografie schreiben.
Wo und was hast du im Exil gearbeitet? Warst du Leichenwäscher in der
chinesischen Dependance von Gunter von Hagens Plastinationsfabrik,
oder wenigstens Tellerwäscher in der Kantine des Kaiserpalastes? Oder
musstest die Spülmaschinen von innen putzen, und hast dabei Dich
selbst gefunden und die begehrte Sexyness des professionellen
Künstler erworben?

Ich will ehrlich sein. Ich beneide dich. Nur Leiden und Konflikt
bringt Großes hervor. Du kannst ein Hammerschicksal vorweisen,
mach was draus. Die Eier hast Du! (um mit meinem Freund Peter zu
sprechen)

Du hast recht, ich habe als Beamter auf Lebenszeit, als Studienrat 30
Jahre lang - jetzt im Ruhestand (!) - eine ruhige Kugel geschoben
habe, unterrichten in ¾ -Stunden-Takt, und wo? Mein Gott in Lankwitz!
Was ist Lankwitz gegen Peking? Lankwitz, Ort der Inspiration... ein
Witz!

In einem muss ich Dich allerdings korrigieren, typisch Pauker, kann’s
nicht lassen. Ich begreife mich nicht als professioneller Künstler,
als „Künstlerlehrer“, wie du gekonnt suffisant anmerkst.
Meine Kunstproduktion ist das Ergebnis von Liebhaberei. Mein Nachbar
in der Uckermark, wo ich meine Hazienda habe, nennt es Hobby. Das
gibt mir zwar regelmäßig einen kleinen Stich. Aber wo er Recht hat,
hat er Recht. Ich lebe ja nicht davon. Wie 95% aller professionellen
Künstler, die aus der HFbK (UdK) hervorgegangen sind, auch.

in diesem Sinne

Salut
Bernhard

ps: Unterdessen habe ich gehört, dass Du mit einer waschechten Landesbeamtin, Gehaltsstufe A 16 (!) liiert bist. Stimmt das? Wenn ja, Glückwunsch zum malenden Hausmann! Ich nehme an, Ihr habt eine Geschirrspülmaschine und Du brauchst keine Teller waschen.

*

lieber Bernhard
Ihr habt Sorgen!
Herr im Himmel: seit wann sind unsere UdK-Profs keine Kunstpädagogen?
Ich bin gelernter Zeichenlehrer, war an Gymnasium und in der
Lehrerausbildung und am Ende Prof in der UdK - damals noch HdK.
Dürfte ich mitspielen bei den Berliner Künstlern?
( Im Künstlerbund bin ich schon - die haben mich genommen)
Aber ich will eigentlich in keinen Verein mehr -
wollt nur etwas rummosern!
Herzlich
Fritz.

*

Lieber Bernhard,
da hat wohl irgendjemand Unausgegorenes aus dem Reiche Absurdistans abgesondert !
DENN :
1. Wenn nur Kollegen, die ausschließlich von und für die Kunst leben können,
Mitglieder werden, bzw. sein dürften, hätte der Verein nicht genug Personal um den Vorstand zu besetzen !
2. Die nicht ganz unbekannten Kunstpädagogen (bzw.Studienräte) Wolfgang Petrick und Baselitz hätten nach ihrer 2. Künstl. Staatsprüfung Probleme gehabt Vereinsmitglieder werden zu können (wenn es nach den o.a. Autoren ginge).
3. Wie wäre übrigens mit Künstlern zu verfahren, die an der HdK/UdK zwar die Erste künstler. Staasprüfung (ehem Abt. 6/ Kunstpädagogik) absolvierten, die Zweite dann jedoch nicht stemmen konnten oder wollten und nun doch auch irgendwie "nebenkünstlerisch " berufs- oder gar lehrtätig sind ?
4. Wie . stünde es um all (vielen)die Kollegen , die von ihren Ehepartnern gesponsert werden und die somit ebenfalls nicht unbedingt auf den Verkauf ihrer Arbeiten angewiesen sind?
(Sichert nicht gerade die Unabhängigkeit von der Kunstmarktsmafia eine eigenständige künstler. Entwicklung ?)
Es sollte doch wirklich (scheiß-) egal sein ,wie jemand den Erhalt seiner Vitalfunktionen sichert, ausschlaggebend sollte doch einzig und allein die Qualität der bildnerischen Aüßerungen sein !!!
Mit solidarischen Grüßen
Christian

6 Jahre freischaffender Künstler (ohne Nebenerwerb)
Später dann jedoch auch lehrtätig an :
der Technischen Fachhochschule Berlin
der Hochschule der Künste Berlin
einr Gesamtschule (Oberstufe)
einem Gymnasium
(Au weia! Muss ich jetzt mit einem Ausschlussverfahren rechnen ?)

*

 

Hallo Bernhard,
wie ist sieht es denn mit Fabrikarbeitern, Altenpflegern, alleinerziehenden Eltern oder reichen Erben/Gatten/Gattinnen aus?

Diese Disskussion führt nicht weiter. Um gute künstlerische Ergebnisse zu erzielen braucht es Zeit, Konzentration Inspiration und auch Geld. Wie jeder sich diesen Freiraum schafft ist höchst unterschiedlich, die Möglichkeiten keinesfalls gerecht. Ein solcher Freiraum ist dann noch keine Garantie für Qualität. Gute künstlerische Ergebnisse sind keine Garantie für Verkäufe, müssen also die persönliche Situation auch nicht unbedingt verbessern.
Der VBK ist ein Interessenverbund. Jeder trägt das finanziell mit, nach Kräften auch mit seinem Engagement. Die persönliche Situationen gegeneinander aufzuwiegen ist absurd.
Man kann auch niemandem vorschreiben, wie intensiv er seine Kunst vorrantreibt.
Künstlerische Qualität und Konsequenz sollte das Kriterium für die Preisverleihung sein (wie auch für die Aufnahme in den Verein).
Unter Umständen unter Berücksichtigung besonderer persönlicher Schwierigkeiten. Denn es bedeutet ja auch eine Anerkennung der Person.

Sollte nicht vielmehr eine Diskussion über den ständig wachsenden Existenzdruck auf Künstler geführt werden und wie man darauf insgesamt reagieren soll.

Ich persönlich habe es bisher nicht gewagt, meine Festanstellung im fernen Duisburg aufzugeben, denn meine Kunst kostet Geld. Eine vierteljährlich Arbeitslosigkeit in Berlin mit Bezügen unter der Armutsgrenze haben bei mir lediglich dazu geführt, dass ich aus der Künstlersozialkasse geflogen bin. Kostspielige Projekte, wie ich sie in den letzten Jahren durchgeführt habe, haben mich künstlerisch vorrangebracht, mussten aber finanziert werden. Ein Atelier muss finanziert werden.
Material muss finanziert werden. Es ist mit nicht klar wie andere das organisieren, ich wüsste es gern. Nur schweigt man sich gern darüber aus.
Ich kenne Künstlerkollegen, die Berlin verschuldet und entnervt verlassen haben oder in Ihren Wohnungen vereinsamen, weil ihnen für alles das Geld fehlt. Der arme Künstler ist auch in Berlin nicht sexy, sondern ein Arsch, in den man tritt. Ich erwarte deshalb, dass man persönliche Entscheidungen respektiert, die dem Erhalt der eigenen Existenz dienen.
(Und sei es eine Lehrerstelle.)
Es hat auch nicht jeder die gleichen Bedürfnisse und die gleiche Belastbarkeit. Würde man den Kunstpreis als Förderung verstehen, im Sinne einer temporären finanziellen Entlastung (um künstlerisch zu arbeiten), so müsste neben der künstlerischen Befähigung die besonders schwierige Arbeitssituation des Preisträgers als Kriterium dienen.
Das ist ja auch die Idee vieler Stipendien (wie sie jedoch mit steter Regelmäßigkeit von Juries konterkariert wird, oder braucht etwa Norbert Bisky ein gut dotiertes Stipendium? Ich fände das sinnvoll, es wäre aber was anderes.

Neid ist im Übrigen unangebracht, Solidarität dagegen sehr. Man sollte sich mehr untereinander austauschen und gegenseitig unterstützen.
Herzlichen Gruß
der Peter

*

Lieber Bernhard,
Danke für die Info - was sind denn das für Diskussionen?
Einziges Aufnahmekriterium kann nur die Qualität der künstlerischen Arbeit sein.
Sonst würde sich ja auch die Frage nach der fachlichen Ausbildung stellen.
Liebe Grüße : Angelika

(soll jetzt künftig hier stehen: Malerin und Kunstpädagogin?)

*

 

An Bernhard
Unreflektiert und skrupellos werden in deiner Rundmail die Teilnehmer einer vereinsinternen Gesprächsrunde mit den vorgelegten Fragestellungen identifiziert und öffentlich für deinen Verteiler in einen Zusammenhang gebracht. Ich fühle mich persönlich diffamiert und finde dein Verhalten unkollegial und unwürdig.

Monika (aus dem Vorstand)

*

 

Lieber Bernhard ,
deine mail riecht ein bißchen nach Ärger oder stimmungsmache-- finde ich.
Ich bin froh, dass die 90ziger Jahre vorbei sind, wo es viele Ärgernisse
nach. und ich denke, andiskutieren darf man doch. Beschrieben sind doch nur
wage Einschätzungen... im endeffekt, geht es um die sogenannte Qualität.
Mit kollegialem Gruß Siegrid

Bis vor 17 Jh. war ich auch mal Kunstpädagogin, dann nicht mehr.

*

 

Lieber Bernhard,

das ist auch in meinen Augen eine ziemlich dreiste Diskriminierung von Kunstpädagogen, zumal das vorgeschobene Argument ihrer Festanstellung für die fest angestellten Hochschulprofessoren nicht gelten soll. Qualitätsunterschiede gibt es weiß Gott auch zwischen freischaffenden Künstlern. Deshalb sollte für alle nur ein Qualitätskriterium gelten, egal ob sie sonst noch Schaufenster dekorieren oder Schüler unterrichten. Oder der Verein versteht sich als Interessenorganisation und ist für jeden Beitrittswilligen offen. Ich kenne die Statuten nicht.

Du solltest deine starke Stellung als jüngster Preisträger nutzen und protestieren. Dir wird schon etwas Gutes einfallen.
Lehrer haben in Deutschland - im Gegensatz zu anderen Ländern - leider immer noch ein geringes Sozialprestige, wie man auch hier wieder sehen kann. Ich fühle mich also auch attakiert. Danke für die Information und herzliche

Grüße Jörg

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Hallo Bernhard,

jaja, es gibt so merkwürdige Kriterienbastler. Als ob diese Experten einen Blindtest bestehen würden.

Bis Mittwoch
herzlich
Wolf

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Guten Tag, Kollege Bernhard,


Das Protokoll, aus dem Du mit Namen und Inhalt zitierst, ist die Aufzeichnung einer Gesprächsrunde, welche Diskussionsbeiträge, Meinungen, Anregungen und Fragen zum Thema "Quo Vadis VBK" beeinhaltet, konkret die Frage nach dem Aufnahmeverfahren und den Aufnahmekriterien für neue Mitglieder. Dies ist zum internen Gebrauchs innerhalb des VBK vorgesehen.

So eine interne Standortbestimmung und Überprüfung der inhaltlichen und strukturellen Kriterien gehört zu jeder zivilen Community.

Es war das Anliegen der Kollegen, auf der Basis dieses Papiers in der Mitgliederversammlung am 23.3.11 die Diskussion zu erweitern. Das Papier lag zur Kenntnisnahme und Mitnahme für alle Anwesenden aus. TOP 6 war dafür zur Diskussion vorgesehen.
Du hättest die Gelegenheit gehabt, Dich auf der Versammlung aktiv in die Diskussion zu den angesprochenen Themen einzubringen.

Das hast Du nicht getan.

Dein Rundschreiben in der Manier eines konspirativen Whistleblowers erweckt den Eindruck, als hättest Du nicht auf unserer Mitgliederversammlung die Gelegenheit gehabt, Deine Meinung vortragen zu können und insinuierst, Opfer einer Kampagne zu sein. Dies ist eine mutwillige Diffamierung unserer Vereins und -Vorstandsarbeit.

In Deinen Auslassungen sind zudem einige falsche Informationen enthalten.
1. Du erweckst den Eindruck, der VBK "profitiere von öffentlicher Förderung". Durch die zitierten Fragestellungen, der Diskussion der Aufnahmekriterien und ihrer möglichen Änderungen würde dies nun unrechtmäßig geschehen. Dies entspricht nicht den Tatsachen.
Die Gemeinnützigkeit des VBK wird aufgrund der inhaltlichen Erfüllung des Satzungsziels, der Förderung der Bildenden Kunst in Berlin, auf Antrag und Nachweis durch einen ausführlichen Tätigkeitsbericht vom Finanzamt alle 3 Jahre bewilligt. Es ist damit nicht die Gewähr von öffentlichen Fördermitteln verbunden.

2. Du behauptest, der Verein würde beanspruchen, "mit seinem Namen potentiell für alle Berliner Bildenden Künstler zu stehen", mithin für alle Berliner Künstler sprechen zu wollen und zu sollen.
Das ist nicht richtig. Richtig ist vielmehr, daß die Arbeit des VBK laut Satzung im wesentlichen auf seine Mitglieder orientiert ist. Der Verein nimmt satzungsgemäß nach eigenen Kriterien durch die Aufnahmekommission neue Mitglieder auf. Der Vorstand hat nach §6.1. der Satzung die Aufgabe, Initiativen zu entwickeln, um §2 zu ermöglichen. (§2, Aufgabe des Vereins ist es, die bildende Kunst zu fördern, unter anderem durch Vortragsveranstaltungen und Weiterbildungseinrichtungen, Auslobung von Kunstpreisen sowie die Vergabe von finanziellen Projektzuschüssen an bildende Künstler, die Interessen der bildenden Künstler im Zusammenschluss von Künstlerpersönlichkeiten wahrzunehmen und Ausstellungen zu veranstalten).

Es stellt einen Übergriff Deinerseits auf die Zuständigkeiten der Gremien dar, wenn Du ein internes Diskussionspapier an Deinen privaten Mailverteiler versendest, um Dir Unterstützung und Argumente von Außen für einen vermeintlichen Kampf zu holen.

Die Diskussion wird auf demokratische Weise innerhalb des VBK geführt.
Über Neuaufnahmen und Kriterien entscheidet die Aufnahmekommission und nicht irgendein Außenstehender.

Du hättest ehrlicherweise in der Mitgliederversammlung Deine Meinung den anwesenden Kollegen direkt kundgetan und damit auf offene und konstruktive Weise Deine eigenen Erwartungen auf kollegiale Auseinandersetzung, die Du selbst zu beanspruchen jederzeit kundtust, damit erfüllt.So kann ich Dein Vorgehen nur als destruktiv werten, da das Einwerbung von externen Unterstützern mit halb richtigen und unrichtigen Informationen geeignet ist, den Ruf des VBK und seine Arbeit zu schädigen.

Den von dir namentlich genannten Kollegen solltest Du darüber hinaus Deine Haltung zum Datenschutz erläutern.

Dein Quo Vadis scheint nicht geklärt zu sein.

Für den Vorstand
im Namen der Künstler des VBK
Sabine

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man glaubt es nicht, Lieber Bernhard, in der Kunst kann es doch nur um Qualität gehen und nicht um die Frage, aus welchem Grund oder unter welchen Voraussetzungen Kunst entsteht. Der Verein sollte sich umbenennen in Verein-Berliner-Nur-Wie-Wir-Künstler / VBNWWK.
grüße von
Rolf

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Lieber Bernhard,

sicher ist das eine verzwickte Frage, die man mit Fug und Recht sowohl pro als auch contra beantworten kann. Ich persönlich bin der Meinung, dass man sich eher gegen die weitere Aufnahme von Kunstpädagogen in den VBK entscheiden sollte. Ich habe mich während meines Studiums bewusst für die Malerei entschieden, weil mir ein Dasein vormittags als Lehrer und nachmittags als Künstler doch etwas unrealistisch erschien. Ganz abgesehen davon, wie es zeitlich und mental zu schaffen sein soll, beidem gerecht zu werden. Wenn ich mir meine ehemaligen Kommilitonen ansehe, hat sich das auch bestätigt. Entweder sie sind reine Pädagogen geworden, oder sie sind Lehrer, die malen.Aber eben keine Maler. Das ist ein Unterschied.

Wie genau der nun zu definieren ist, darüber lässt sich freilich trefflich streiten! ;-)

Herzlicher Gruß
Susanne (aus dem Vorstand)

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Lieber Bernhard,

dieses angebliche Problem würde ich nicht zu Deinem Problem machen. Entscheidend für mich ist die Qualität der Arbeiten und nicht der berufliche Broterwerb. Diese Frage kenne ich aus der langen Vergangenheit des Vereins!

Mach weiter so, der Erfolg und der Zuspruch zu Deinen Arbeiten ist wichtiger.

Gruß Jürgen

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Hallo Bernhard,

dass Kunstlehrer keine Künstler sein sollen, und man darüber diskutiert, ob man sie ausgrenzt, ist wirklich sehr merkwürdig. Ich habe mir noch nie darüber Gedanken gemacht. Ich erlebe, dass vor allem Frauen in der Kunst benachteiligt sind. Ein Glück, dass ich nicht auch auch noch Kunstlehrerin bin! Doppelbenachteiligung bleibt mir erspart.

Gruß

Monika

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Hallo Bernhard,

ich finde es alles etwas peinlich und unpassend.Was sind das für Kriterien ????
Ich höre persönlichen Frust und Gruppenanimositäten heraus. Stimmungen, die sich in Vereinen anscheinend besonders gerne ausbreiten - vor allem, in Zeiten, in denen der Wind schärfer bläst !

Ich finde jedenfalls, dass Du den Preis mit Deinem Werk wirklich verdient hast,das findet auch M!!!! Deine Ausstellung ist spannend und mutig und alles andere solltest Du vielleicht der Kategorie " leider allzu menschlich" zuordnen , wenn Du kannst !
Mit Gruß
Rosika
Heute Abend kann ich leider nicht dabei sein ..... bis demnächst .


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lieber bernhard,

ich habe die e-mails „protokoll der sitzung vom 10.1.11 im vbk“ und deine reaktion„quo vadis – kunstpädagogen im künstlerverein“ (vom 26.3.) wegen anderer verpflichtungen erst am 29.3. lesen können. den in der sitzung vom 10.1. angedachten vorschlag, keine kunsterzieher mehr in den verein aufzunehmen, finde ich in den begründungen ungewöhnlich unreflektiert und daher als thema eigentlich nur peinlich - für den verein . . .aber im fazit des protokolls siegt ja dann doch „die muse“! so erscheint mir - bei allem verständnis für deinen ärger - deine reaktion (speziell die art der verbreitung) etwas überzogen. dasselbe würde ich übrigens auch sabine zu ihrer an dich adressierten e-mail vom 28.3. schreiben. kannst du damit leben? herzlich

mechthild

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Lieber Bernhard,

mit der eigenen Kunst Geld verdienen: der überragenden Mehrheit der Künstler/innen gelingt das nie.
Die wenigen, die ihre Kunst gut verkaufen, schaffen das in der Regel nur für einige Jahre, in denen sie auf dem Markt als neu und interessant gelten. Ich kenne viele ältere renommierte Künstlerinnen und Künstler, die ohne staatliche Unterstützung nicht auskommen und nur ab und zu etwas verkaufen können. Dann gibt es die, die mit Apothekern, Ärzten, Rechtsanwätlen, Bankern oder Lehren etc. beiderlei Geschlechts verheiratet sind oder ein Vermögen geerbt haben - also keine existentielle Notwendigkeit, mit der eigenen Kunst Geld zu verdienen. Bleiben die, die einen fachfremden (Teilzeit-) Job haben oder Kurse geben oder eben Kunsterzieher/innen.

Diejenigen, die kein eigenes Geld verdienen müssen, haben auch keine existentielle Notwendigkeit dazu, dürfen aber trotzdem im VBK sein?
Hat es Sinn, zwischen denen zu unterscheiden, die Kurse geben oder fachfremde Jobs machen müssen und denen, die als Kunsterzieher/innen arbeiten, nachzudenken? Beide Gruppen haben nur eingeschränkt Zeit für ihre künstlerische Arbeit. Und: Professoren ja, Kunsterzieher nein, das verstehe ich nicht. Hierarchisches Denken ("Ich bin im selben Verein wie Professor Sowieso!") ???

Eine Umfrage bei den Mitgliedern des VBK wäre sehr interessant: die letzte empirische Studie, die ich kenne, stammt aus den 70er Jahren (5 % aller an der damaligen HfbK Berlin ausgebildeten Künstler/innen konnten von ihrer Kunst leben!)

Was ist der VBK? Keine Vertretung der Berufsinteressen, keine Assoziation von Künstler/innen einer Kunstrichtung. Also ein Zusammenschluss, der es seinen Mitgliedern ermöglicht, die eigene Arbeit in Ausstellungen, Katalogen und Veranstaltungen von Zeit zu Zeit zu präsentieren - oder?

Also geht es um die Frage nach den Kriterien für künstlerische Qualität. Darüber lässt sich wunderbar streiten. Oder man geht nach formalen Kriterien wie Hochschulabschluss oder nachgewiesene Ausstellungstätigkeit. Oder man macht es wie ein Club: man nimmt nur die auf, die man mag und die einem ähnlich sind - das ist bestimmt die verbreiteste Methode weltweit: da braucht man keine Kriterien.

mit herzlichen Grüßen (in Deine Ausstellung komme ich noch) K

 

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Das 2.Schreiben

Liebe Kolleginnen & Kollegen,


der unten zu lesenden Brief an mich von unserer Vorsitzenden S gebe ich Euch hier zur Kenntnis, da er in Euer aller Namen unterzeichnet ist. Ich nehme an, dass er nicht mit Euch abgestimmt ist.

Ich möchte jetzt nicht auf die Ausführungen im Einzelnen eingehen.
Nur soviel zum Vorwurf, warum ich mich auf der MV dazu nicht zu Wort gemeldet habe.
Der nach dem Brief hier in Rot wiedergegebene Schwachsinn aus dem Quovadisprotokoll hatte mir schlicht die Sprache verschlagen.
Dazu kam Folgendes: Als ich in der Mitgliederversammlung B wegen seinen Nachfragen zum Haushalt beisprang, mit der Bemerkung, Nachfragen seien doch das Salz in der demokratischen Suppe, meinte V, ich solle aufpassen, dass ich nicht darin ersaufe.
Das hat mich an dem Sitzungsabend stumm gemacht.
Dafür bitte ich um Entschuldigung.

S-Vorstands Brief, falsch mit "im Namen der Künstler des VBK" unterschrieben: siehe oben. Ob das Schreiben mit allen Vorstandsmitgliedern abgestimmt würde bezweifele ich.

Im Brief von S-Vorstand vermisse ich:

1. die Rücknahme der unter "Diskussion" verfassten Aussagen ( s. u.) über Kunstpädagogen in unserem Verein und das besondere, "differenzierte" Hinterfragen speziell bei Kunstlehrer/Künstler-Bewerbern.

2. das Bekenntnis, dass Kunstlehrer bei uns genauso willkommen sind, wie alle anderen Kunstschaffenden, deren Arbeiten ein der Aufnahmekommission angemessen erscheinendes Niveau haben.

3. die ausdrückliche Zusicherung, dass der persönlichen Erwerbsbedingungen niemanden etwas angehen, nicht hinterfragt oder ausgeforscht werden (Datenschutz!).

4. eine Entschuldigung für die unverschämte Behauptung, dass Kunstlehrer/Künstler/Kollegen die Entwicklung des VBK erschweren.

Die im Quo-vadis-Protokoll aufgeführten Kolleginnen und Kollegen fordere ich höflich auf, zu dem Text "Diskussion" inhaltlich Stellung zu beziehen, da sie dies in der MV nicht gemacht haben.

Der von mir kritisierte Text ist keine "vage Einschätzung", kein "angedacht", keine offene Diskussionsvorlage. Er ist trotz absurder Logik und unbewiesener Behauptungen eine in sich geschlossene, begründende Beweisführung mit der Schlussfolgerung, dass (ausschließlich) Kunstlehrer-Bewerber, weil sie Kunstlehrer sind, "differenzierter hinterfragt" werden sollten. Generalverdacht für eine Berufsgruppe.

Das ist kulturdarwinistisches Mobbing gegen eine Gruppe von Kollegen.

Ich bitte die Kollegen Vertrauensleute sich der Angelegenheit anzunehmen, mit dem Ziel, dass die Autoren der betr. Aussagen und Schlussfolgerungen vollständig zurücknehmen. Ich halte sie für diskriminierend, beleidigend und unkollegial. Wer so etwas vertritt, hat sich für Vorstandsfunktionen, die Mitgliedschaft in den Ausstellungs- und Aufnahme-kommission disqualifiziert. Er bzw. sie kontaminiert das Klima im Inneren, provoziert einen überflüssigen Konflikt, macht Stimmung auf der Grundlage eines Uralt-Vorurteils, dem eine Minderheit (vielleicht sind es ja nur die Autoren und sonst niemand!) offenbar immer noch anhängt, grenzt Kollegen und Konkurrenten aus, schafft ein Feindbild, weist Schuld zu. Es schadet dem Image des Vereins nach außen, macht ihn lächerlich, hinterwäldlerisch, reaktionär, kleinkariert, trotz Internet und Globalisierung.

Ich würde mich freuen, wenn mir noch mehr Vereinskollegen ihre Ansicht zu der Sache per mail zusenden, auch wenn ihnen das Thema gefühlsmäßig unangenehm ist.

Herzlich, höflich, kollegial

Salut

Bernhard

ps.: Für den Fall, dass die Sache so stehen bleibt oder im Sande verläuft und für den Fall, dass beim nächsten Mal der Kunstpreis an die Ehe- oder LebenspartnerIn einer ArchitektIn verliehen wird, schlage ich für die dann fällige Quo-vadis-Gesprächsgruppe vor , dass die Aufnahmekriterien betreffend protokolliert wird:

Es entscheidet (M). Da Lebens-/EhepartnerInnen von ArchitektInnen eine gesicherte Lebensgrundlage haben, ist die Notwendigkeit, die eigene Karriere voranzutreiben nicht zwingend notwendig. Das führt in der Regel zu einem anderen Verständnis des Berufsbildes „Bildender Künstler“. Die Notwendigkeit, mit der eigenen Kunstproduktion Geld zu verdienen hat keine existenzielle Priorität, die notwendige Investition in Projektbeteiligungen und Ausstellungen wird oft in Frage gestellt, was sich erschwerend auf die Entwicklung des VBK auswirkt. Andererseits gibt es auch unter Leben- oder EhepartnerInnen von ArchitektInnen eine Kunstproduktion auf qualitativ hohem Niveau. Hier sollte differenzierter hinterfragt und entschieden werden.

Nix für ungut & Salut!

Bernhard

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sorry, leider ist die mail nicht lesbar, sind unheimlich viele kryptische Zeichen, Fragezeichen und chin. Zeichen drin.

Gruß, m.

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Tja Bernhard,

da ich die E-Mail gestern sofort gelöscht habe, ist mir das Kryptische überhaupt nicht aufgefallen, vermutlich sträubt sich sogar die virtuelle Welt schon, deine starrsinnigen Verdrehungen zu transportieren.

Ich wünsche im übrigen keinerlei weitere Belästigung, denn als professionell arbeitend Künstlerin habe ich für solche emotionale Stimmungsmache einfach keine Zeit. Wenn du für eine konstruktive Diskussion wirklich offen gewesen wärest, hättest du zu der Quo Vadis Veranstaltung kommen können, auch auf der Mitgliederversammlung wäre der richtige Ort und Zeitpunkt dafür gewesen, aber da hast du nur geschwiegen. Kannst du dich noch an den Spruch erinnern: "Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!" Denk mal drüber nach und lass uns bitte in Ruhe. Es gibt wirklich wichtigeres und sinnvolleres zu tun, als sich mit deinen persönlichen, hausgemachten Problemen zu beschäftigen.

Helga (aus dem Vorstand!)

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Hey, super, diese mail ist

 

Hey, super, diese mail ist makellos. Vielleicht auch mal im Büro Bescheid sagen, bei denen besteht das gleiche Problem.

Danke und viele Grüße, M


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lieber Bernhard,
ich finde deinen Protest wichtig und richtig.
Leider kann ich im Moment nicht persönlich mitmischen. Doch ich war über diese "Lehrer-Kunst minus Professionalität" so verdattert, dass ich dachte es sei ein Aprilscherz. Sprich, ich habe es nicht ernst genommen.
Da ich selber seit 2 Jahren in der Aufnahme-Kommission mitwirke, kann ich sagen,
dass nur die künstlerische Qualität für Neuaufnahmen entscheidend war.
Mein Bestreben ist, mich für junge, frische und experimentierfreudige Aufnahmegesuche einzusetzen, doch davon gab es bislang nicht so viele.
viele Grüße
Helga

*

Liebe Helga,

danke für Deine Antwort!
Welche Erleichterung!
Du schreibst als erste aus dem "Herz" des Vereins  eine positive Reaktion auf mein Anliegen, Schaden vom ihm abzuwenden!!!!
(...)
wünscht Dir

Bernhard

*

 

Lieber Bernhard,

Ich möchte mich ungerne in eine Diskussion einmischen, die ich nicht weiter verfolgt habe und daher auch nicht kommentieren kann. Nur zu einem Punkt möchte ich mich äußern. Unabhängig vom Beruf oder Verdienst des einzelnen Künstlers lehne ich die Behauptung, persönliche Erwerbsbedingungen würden zu intensiverem künstlerischen Tun beitragen, ab. Ein bildender Künstler ohne anderes Einkommen muss eher dem Diktat der Galerien folgen, als ein vom Einkommen unabhängiger. Wer das Einkommen als Motivation zum künstlerischen Schaffen braucht, wird kaum seine radikalen künstlerischen Ideen verwirklichen. Künstlerisches Schaffen ist eine Frage der Motivation. Wer sie nur als Hobby betreibt, ist nicht wirklich Künstler. Wer sich finanziell absichert, um besser künstlerisch arbeiten zu können, wird im Rahmen seiner künstlerischen Möglichkeiten weiter kommen. Wer nur das künstlerisch abarbeitet, was sich am besten verkaufen lässt, ist für mich nicht der bessere Künstler.

Liebe Grüße

Norma

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Lieber Bernhard,
es bleibt dabei: "Es entscheidet hauptsächlich die künstlerische Qualität".Matthias
So lange ich in der Aufnahmekommission bin und sein werde, hoffe ich, damit und dabei auch Unterstützung zu bekommen. Bisher ging es -mit einigen Ausnahmen- gut! Dies nur kurz zu dem ellenlangen Briefwechsel, z.Zt. ist es mir nicht anders möglich, finde aber eine Auseinandersetzung wichtig.
Liebe Grüße und Waidmanns Heil!
Hella

*

 

Das 3.Schreiben

Liebe Freunde und Kollegen Vereinsmitglieder,

noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, das es gelingt in der absurden Frage "Künstler / Kunstlehrer " zu einem positiven Ergebnis zu kommen, den entstandenen Schaden für unseren Verein im Inneren zu begrenzen und zu reparieren, einen Imageschaden nach außen zu verhindern. Ich halte es für eine alberne Verdrehung der Tatsachen, dass ich unseren Verein schädige. Umgekehrt wird ein Schuh draus.

Wer eine spezielle Gruppe innerhalb der Vereinsmitglieder als Entwicklungs-Erschwerer diffamiert, schürt Vorurteile die in manchen Vorsdtands-Künstlerköpfen offensichtlich immer noch herumspucken. Das ist das Muster Sarrazin. Ergebnis: VBK schafft sich ab.

Wer meint, es schade dem Verein, wenn ich die Diskussion über meinen privaten E-Mail-Verteilen nach außen trage, sollte bedenken: Ein Schaden kann nur entstehen, wenn etwas Schädliches vorliegt.

Meine Vorstellung ist, dass die Autoren der betr. Aussagen und Schlussfolgerungen diese vollständig zurücknehmen.
Herzlich, höflich, kollegial

Bernhard

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Guten Tag, Bernhard.

Abgesehen von der Tatsache, dass mein Briefkasten wöchentlich mindestens einmal von dir beschickt wird, habe ich dich noch nicht persönlich kennengelernt. Zu deiner Polemik habe ich nicht viel zu sagen. Künstler zu sein ist eine persönliche Entscheidung.
Die Konsequenzen dieser Entscheidung zu ertragen ist ebenfalls persönlich.

Neid, Hass, Selbstmitleid, Kummer, Sorgen, Ruhm und Erfolg, all das ist Schicksal. Etwas tun zu können in Momenten des Erfolgs, es auch tun zu wollen, ist lindernd für mancherlei Schmerzen. Ich möchte Dich um etwas bitten : Spende dem Verein einen Teil deines Preisgeldes. Wir benötigen dringend einen oder zwei Beamer; denn der Verein wird in Zukunft auch
vermehrt digitale Arbeiten zeigen wollen.* Wir würden den Beamer "BERNHARD BEAMER" benennen.

Danke für Deine Weitsicht und Grosszügigkeit,

Franziska

*

 

*

Lieber Bernhard

Ich habe eben die email von Franzika (wer auch immer das ist) bekommen.

Absurder Vorschlag.
Was soll ich zu dem ganzen Quatsch sagen, ich habe das ja auch gerade durch....
Mit der Kunstlehrerdiskussion soll wahrscheinlich von den wirklich interessanten Fragen abgelenkt werden. Ich denke öfter an Woody Allen der sagt: "Frage eine Psychopathin und du bekommst die entsprechende Antwort".
Viel Glück Arnika

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Liebe Fraziska,
wie kommst Du denn bitte auf so einen Vorschlag, das Preisgeld steht dem Preisträger ganz allein zu. Er hat sich den Preis, vergeben von einer Jury, ganz allein verdient als Auszeichnung für sein künstlerisches Werk. Ich finde Deine Idee/Deinen Vorschlag sehr schlecht. Kann nur kopfschüttelnd am Lappi sitzen....
So etwas habe ich noch nie erlebt.

Christin

 

*

Sehr geehrter Herr ***,

hätten Sie bitte die Freundlichkeit, mich nicht mehr mit Ihrer Angelegenheit zu belästigen? Herzlichen Dank, Peter (1)

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Lieber Bernhard,

ich habe arge Probleme, mich zu diesem Thema zu äussern. Irgendwie ist ja schon alles gesagt. DAS THEMA HAT MICH VIELLEICHT VOR 30 Jahren virulent interessiert, wenn Animositäten zwischen den Studenten der verschiedenen Abteilungen der Hfbk zum Ausdruck kamen. Auch manchmal danach, wenn Sozialneid eine Rolle spielte...Aber es blieb dabei, dass ca. 4% der bildenden Künstler über das Sozialhilfeneveau kamen.

(Hat sich wohl nicht sonderlich geändert....)

ALSO AM BESTEN AN EINEM FLORIERENDEN WEINBERG BETEILIGT SEIN

....war ich leider nicht. Habe auch nicht geerbt, oder wurde anders "substituiert". Also viel gejobbt + Kunst gemacht + dabei auch 13 bis 14 Jahre - Gott sei Dank - auch Kunstlehrer. Vielleicht hat das, was wir KUNST nennen einfach nicht mehr die Bedeutung. Dann wäre unsere Diskussion sowieso überflüssig (was ich vermute). Neue WEGE zu gehen - ich versuche es immerhin??? GRUSS!!!

Gerd

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Mittwoch, 13. April 2011 16:41

Zur Kenntnis

Liebe Kollegen,

für diejenigen von Euch, die nicht auf der Mitgliederversammlung am 23.3. anwesend waren, mithin nicht unter TOP 6 das Thema "Aufnahmeverfahren-Kriterien und Änderungen" diskutiert haben, und die nicht das, der Diskussion zugrunde liegende Protokoll der vorangegangenenGesprächsrunde "Quo Vadis " zum Thema Aufnahmeverfahren, in die Hände bekommen haben, sei dies hier aus gegebenem Anlaß zugesandt.
Hier könnt Ihr Euch einen eigenen Eindruck zu Anregungen, Meinungen und Vorschlägen der Gesprächsrunde verschaffen.
Es ist unredlich, eine einzelne Passage aus dem Kontext zu reißen und die an der Diskussion beteiligten, für den VBK engagierten Kollegen zu diffamieren.
Im FAZIT ist nachzulesen, daß die Gesprächsrunde in 6 Punkten eine Empfehlung an die Mitgliederversammlung zur Diskussion gibt.
Eine Ausgrenzungsempfehlung von Kunstpädagogen ist hier nicht zu finden! Punkt 4 ist das unangefochtene Kriterium für die Aufnahme in den VBK. Die Versammlung hat die Punkte 1. und 6. für die Optimierung der zukünftigen Verfahren verabschiedet. Für die Punkte 2./3.und 5. gab es ein positives Meinungsbild. (Protokoll der MV folgt)

Wir sind in einem ständigen Prozeß - Es sollte möglich sein, sich auf konstruktive Weise in die Debatte einzubringen und nicht einen Sturm im Wasserglas zu veranstalten.

Mit freundlichen Grüßen,
für die Teilnehmer der Veranstaltung

Sabine -Vorstandsvorsitzende

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Hallo Bernhard,

Ich sitze in der TU_Cafeteria... Ich habe jetzt in der Tasche nur das Protokoll 10. 1. 2011. Es war eine sehr ärgerliche Diskussion mit Dir und auch ein brüsker Vorschlag von F. Du weißt, daß ich bei der MV neben M. in Deiner Reihe saß. Hab mich über vieles gewaltig geärgert u. kann in den großen Kreisen nicht sprechen. Ich habe nicht verstanden, weswegen Du jetzt als Preisträger so angegiftet wirst. Nur, sicher, keiner möchte mehr zuhören, wenn es um politische Statements geht. (und da hast Du wohl am Anfang gemacht.)

viele Grüße Burghild

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Lieber Bernhard,

wenn eine der Voraussetzung für das Künstlerdasein "die Notwendigkeit ist, mit der eigene Kunstproduktion Geld zu verdienen", bin ich leider keine Künstlerin. Als Mutter von drei Kindern bin ich dann eine werkelnde Hausfrau. Richtig ? Das habe ich im Laufe meiner Tätigkeit als Bildhauerin schon öfter gehört, meistens von Leuten, die von Kunst keine Ahnung hatten. Aber auch von missgünstigen KollegInnen.

Mit Grüssen von Regina

 

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Liebe Bernhard

Ein schuldigung dir zu schreiben, mit meiner schlechte deuscht. Ich bin weit von alles im neuseeland seit 2 Jahr, und es geht mir bestens! du aufregst dir über leuten welche sind halbe kriminelle energi fresser aber beschtimmt kein künstler!
im die zeit wo ich war im *** (aus Diskretionsgründen gestrichen. M) ...und desweg nur die vorstand hat die wanderaustellung im köln, brüxel und bei rap mit gemacht, ausname von mir, weil ich habe solche atitüden kriminal und unwürdig gefundet. und seit sie sind nicht desvegen berümter geworden oder errfolkreicher, aber leider genau so ferbiestert und miserabel kleinkriminel mit saubere hände wie damals. Lasse sie sprechen und macht was du gut viendest, weil dein attitude ist fon einer frei denker und künstler ! gratulire und halt durch!!!

Gabriel von die ende eurer weld!


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Lieber Bernhard,

etwas verspätet möchte ich mich doch noch zu dem Vorgang äußern.
Wenn ich mich an die alten Auseinandersetzungen zwischen Steinplatz und Grunewaldstraße erinnere, ist die Kontroverse nicht verwunderlich, damals spielte sicher der Neid auf die zu erwartende materielle Absicherung der Kunsterzieher eine große Rolle, in der jetzigen Diskussion vielleicht unter der Hand auch.
Für mich war übrigens meine damalige Entscheidung für die Kunstpädagogik die Erwartung, im eigenen künstlerischen Schaffen frei zu sein von Marktgängigkeit und Publikums-geschmack. So werden sicher eine Reihe von Kommilitonen entschieden haben und das spricht für ein Streben nach künstlerischer Freiheit und Qualität.
Im Übrigen habe ich unsere damalige Ausbildung als zumindest als der der „freien Künstler“ ebenbürtig empfunden.
Der VBK tut sich mit der Tendenz der Diskussion auch kaum einen Gefallen.

Herzliche Grüße
Michael

Das 4. Schreiben

Mittwoch, 13. April 2011 16:41

An das Büro des VBK mit der Bitte um Weiterleitung an alle in der Adressierung genannten.

An
Sabine, Vorstandsvorsitzende des VBK,
die "Teilnehmer der Veranstaltung",
den Vorstand, die Quovadisgruppe, die Aufnahmekommission, die Ausstellungsgruppe, die Vertrauensleute,

Liebe Sabine,

es ist gut, dass die Mitglieder jetzt das Quovadis-Protokoll erhalten haben. Sie können jetzt sehen, dass das von mir kritisierte Statement über die Kunstpädogogen im Verein keinesfalls dadurch sinnentstellt wurde, dass es aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Im Gegenteil, der Raum, den es einnimmt, im Vergleich mit anderem und die Tatsache, dass es eine im Protokoll unwidersprochene Meinungsäußerung bleibt, unterstreicht sein Gewicht.

Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass das die Kunstpädagogen diskriminierende Statement Teil des Fazit sei, oder dass beschlossen wurde, es bei der Aufnahme neuer Mirglieder zu berücksichtigen. Darum geht auch gar nicht. Es geht mir allein darum, diesem Statement zu widersprechen. Dies haben neben mir inzwischen etliche Mitglieder getan.
Ich meine, einen Anspruch darauf zu haben, dass die Mitglieder der Quovadisgruppe sich zu dem Statement namentlich positionieren und dass der Vorstand klarmacht, dass die Einstellung, die hinter dem Statement steht, mit dem Selbstverständnis eines und insbesondere unseren Künstlervereins nicht vereinbar ist.

Das ist bisher zum Schaden des Vereins nicht geschehen.

Deshalb habe ich einige Fragen:

1.
In Deinem Brief vom 4. 4. 2011 unterschreibst Du "Mit freundlichen Grüßen, für die Teilnehmer der Veranstaltung". Was für eine Veranstaltung ist das, wann hat sie getagt, wer hat teilgenommen? Es sieht nicht so aus, als wäre die "Veranstaltung" ein Vereinsorgan.

2.
Wer ist der Schreiber des Statements? Es geht nicht an, dass bei dem von Dir so genannten "Sturm im Wasserglas" alle Beteiligten mit Namen bekannt sind, nur diejenige, die den Stein ins Wasser geworfen hat, bleibt anonym.

3.
Trifft es zu, dass das Statement von Dir stammt? (Das ist eine Frage!)
Ich bitte dich um eine deutliche Stellungnahme, wenn nötig darum, darzustellen, wie das Statement in der Diskussion zustande gekommen ist. Du musst es wissen, denn Du hast das Protokoll mitverfasst. Ich habe einen Anspruch darauf, dass hier Klarheit geschaffen wird, denn ich werde, wenn auch nicht mit Namen genannt, beschuldigt unredlich zu sein und Kollegen zu diffamieren.

4.
Ich frage weiter. Wenn die "Teilnehmer der Veranstaltung" der Meinung sind, dass ich für den VBK engagierten Kollegen diffamiere, fordere ich diese hier auf, den Mitgliedern des VBK (und damit auch mir) zu erklären, worin mein "Diffamieren" substanziell besteht und ein formelles Ausschlussverfahren gegen mich einzuleiten.

Ich denke, ich kann mit einer Antwort auf meine Fragen in Wochenfrist rechnen.

Mit freundlichem Gruß
Bernhard

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Hallo Bernhard,
auf Wunsch des Vorstandes und einiger Kolleginnen und Kollegen wurde das Vertrauensgremium gebeten, die Lösung eines Konflikts zu erörtern, der aufgrund einer Diskussion der Aufnahmegruppe und Deines anschließenden Verhaltens gegenüber von Kolleginnen und Kollegen entstanden ist. Das Vertrauensgremium ist zu dem Schluss gekommen, dass es für alle Beteiligten förderlich ist, derartige Konflikte im direkten Gespräch zu erörtern und hoffentlich zu beseitigen. Daher wird das Vertrauensgremium zu einem Gespräch einladen mit folgenden Teilnehmern: Dich, Bernhard laden wir hiermit ein, ferner Kolleginnen und Kollegen aus der Aufnahmekommission Ausstellungs-AG Vertrauensgremium und dem Vorstand

Als Termin haben wir Donnerstag, den 28. April 2011, 18 Uhr avisiert. Ort: Einladung zu einem Diskussi die Galerie des Vereins. Alle Beteiligten erhalten diese Mail und werden ebenso wie Du, Bernhard, um kurzfristige Bestätigung des Termins gebeten, damit wir ihn falls notwendig verschieben und allen anderen Beteiligten rechtzeitig Bescheid geben können.
Am Ende möchten wir Dich noch bitten, Dein Mail-Bombardement zu beenden. Nicht alle Kollegen verkraften die Fülle Deiner Mails und fühlen sich belästigt.
Mit kollegialen Grüssen
in Vertretung des Vertrauensgremiums
Vera

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Hallo Vera,

Als ebenso "Betroffener" finde ich die klärende Zusammenkunft richtig und wichtig. Aber wenn man eine ernsthafte Diskussion wünscht, dann sollte man den Termin nicht in die Schulferien legen; denn dann sind doch oft nicht nur junge Familien mit Kindern, sondern auch erholungsbedürftige Kunstpädagogen nicht in Berlin. Ich bitte daher um Verschiebung um eine Woche.
Grüße von
Hans

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Liebe Vera,

ich begrüße den Vorschlag der Vertrauensleute zu einem Gespräch sehr, bin jedoch mit der beschriebenen Einengung des Teilnehmerkreises nicht einverstanden. Es ist fragwürdig, alle diejenigen, die sich an der für alle offenen Maildiskussion beteiligt haben und die nicht den genannten Gremien sind, auszuschließen. Ja, alle VBK-Mitglieder sollten eingeladen werden. So groß, dass nicht händelbar, wird die Runde nicht werden.

Der Konflikt zeigt ja, dass eine Quo vadis Diskussion in einem offenen, allen zugänglichen Kreis geführt werden sollte. Ich schließe mich den Bedenken von Hans an, wegen der Osterferien. In der Woche 18. Kalenderwoche bin ich aber leider nicht in Berlin, so dass ich die darauf folgende Woche vorschlage. Mittwoch, den 11. Mai 2011, 19.00 Uhr Mittwoch ist ein eingespielter VBK-Gesprächstermin, Donnerstag geht aber auch.
Ich bin davon überzeugt, dass in einem offenen Gespräch der Konflikt, der durch den Protokolleintrag ausgelöst wurde, gelöst werden kann.
Herzlich Salut
Bernhard

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Lieber Bernhard,

Du hast völlig recht, diese Diskussion in einem offenen Gespräch führen zu wollen. Leider werde ich erst nach dem 5. Juni wieder in Berlin sein, würde mich aber freuen, zu erfahren, wie alles weitergeht.

Liebe Grüße N

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Das letzte Schreiben

Liebe Freunde, Kolleginnen und Kollegen im VBK,
die gute Nachricht zuerst:
Dies ist meine letzte Mail in der Unsäglichkeit : Protokollstatement über Kunstlehrer im VBK.

Die schlechte Nachricht:
Der Vorstand, einige Kolleginnen und Kollegen und V in Vertretung der Vertrauensleute, lädt mich ein, "die Lösung eines Konflikts zu erörtern, der aufgrund einer Diskussion der Aufnahmegruppe und - meines - anschließenden Verhaltens gegenüber von Kolleginnen und Kollegen entstanden ist."

Meine Beteiligung an der Diskussion, die offenbar nicht geführt werden will, ist damit beendet. Ich habe fertig. Ich danke allen, die sich konstruktiv und inhaltlich zur Sache geäußert haben, die nicht auf "mein Verhalten" ausgewichen sind. Die Mehrzahl der Zuschriften war positiv in meinem Sinne. Ich bedauere, dass der Großteil der Quovadisgruppe, in deren Namen das Protokoll ja verfasst und unterzeichnet wurde, sich in Schweigen gehüllt hat. Ich musste leider zu dem Schluss kommen, dass sie sich mit dem Statement identifizieren.
Sie haben damit die anonym bleibenden Urheberin aus ihrer Mitte unterstützt. Vom Konfliktmanagement ganz zu schweigen.

Ich meine, dass eine Diskussion QUO VADIS, bei der die Einkommensfrage oder gar die Lehrerfrage keine Rolle spielt, erst begonnen werden muss.

herzlich / freundlich / kollegial

Bernhard

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im Nachherein hinzugefügt:

Vera hatte im Namen der Vertrauensleute eingeladen. Merkwürdig, dass gar nicht alle Vertrauensleute von der Gesprächsinitiative wussten, wie ich hörte.

Ich halte die Einladungs für einen versuchten Missbrauch der Funktion des Vertrauensleutegremiums, dessen Aufgabe es ist, im Konfliktfall zu vermitteln. Nicht jedoch ein unbequemes Mitglied vorzuladen. Die Voraussetzung für das Eingreifen des Vertrauensleutegremiums (und nicht im Zusammenhang mit Vorstand und Ausstellungsgruppe) ist. dass die Anonymität des oder derjenigen, die die Mitgliedschaft von Kunstpädagogen im VBK eingebracht haben und wer das unter "Diskussion" formulierte Statement persönlich verantwortet, aufgehoben wird. Das ist nicht geschehen. Der Diskussionspartner bleibt im Dunkeln. So geht's nicht.

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Ich habe fertig

Bernhardo Trapattoni

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Auswertung:

Die soziale Skulptur rettet die Ehre der Mitgliedschaft des Vereins Beglaubigter Künstler. Die im Qovadis offenbarten niederen Motive wurden durch die Gremienvertreter nicht reflektiert, sondern ausgeblendet. Neid darf ungeniert vereinsintern und "erfolgsneutral" artikuliert werden. Betroffene Vereinkollegen dürfen gemobbt werden. Eine offene Diskussion gilt als Verunglimpfung der "Künstler des Vereins", so der Vorstand.

Der Widerspruch zwischen Gremienvertretern und Mitgliedern regt zum Nachdenken an. Das weist die "soziale Skulptur - VBK" als Kunstwerk aus. Über ihre Qualität lässt sich dessen ungeachtet nicht streiten.

Malte Wienebüttel

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Schluss im Oktober:

 

Lieber gesamter Vorstand,

am 16.08.2011 um 14:37 erhielt ich vom VBK die letzte Information.
Seitdem ist nichts mehr aus dem VBK bei mir angekommen. Das Büro bat mich, mich an Euch zu wenden. Daraus schließe ich, dass es sich in der Angelegenheit nicht um ein technisches Problem handelt.
Ich bitte um Aufklärung.

Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen
Bernhard

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(automatische Beantwortung)

Danke für Ihre Nachricht. Ich kann sie leider erst nach dem 11.November bearbeiten. Thank you for your message.I will deal with upon my return after november 11. Merci pour votre message par email que je traiterai à mon retour après 11 ieme novembre. Sabine

 

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Honig zum Nachtisch

 

Hallo Bernhard,

Deinen Austritt finde ich verständlich, aber sehr sehr schade! Ich hoffe Du behälst mich auf Deinem E-mail Verteiler!

Beste Grüße und ein Hoch auf die Freiheit

T

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Lieber Bernhard,
warum streichst Du so schnell die Segel???
Ich von meiner Seite aus werde die Vertrauensleute,die ich kenne anschreiben. So geht es nicht!! Das ist ihre Aufgabe.
Bis bald,gute ...wünsche von meiner Seite
H

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Lieber Bernhard.
Ja, unglaublich. Ich habe das ja ... auch alles durch. Mord, Totschlag, Erpressung...jaja, man hälts nicht für möglich, bis es passiert.
Viele Grüße
A

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Lieber Bernhard,
ich hoffe, das ist jetzt nicht ernst gemeint.
Gruß B

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lieber bernhard - jetzt verstehe ich deinen ärger! daß dein verdacht begründet war, wird ja gewissermaßen durch die e-mail von franziska r. bestätigt! provinzposse? mobbing?! dein austritt aus dem verein wird wohl von den meisten kollegen sehr bedauert - auch von denen, die sich durch deine eigentlich bewundernswerte hartnäckigkeit gelegentlich etwas genervt fühlten! auf jeden fall m u ß die angelegenheit möglichst bald im vertrauensleutegremium behandelt und für alle vereinsmitglieder offen gelegt werden. so, wie die dinge sich mir jetzt darstellen, hielte ich eine erklärung und eine entschuldigung des vorstands für angebracht und anständig.
herzlichen gruß von m

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Hallo Bernhard,
bedaure deinen Austritt, aber es kommt auch nicht überraschend. Das hat sich ja jetzt über das ganze Jahr hingezogen.
Würde mich freuen, wenn ich in deinem Verteiler verbleibe.
Viele Grüße, A
P.S. Deine gute Schreibe hat mich sehr angesprochen und auch zum Lachen gebracht. Werde ich vermissen.

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Vielen Dank,ich verfolge den "Vorgang" mit großem Interesse weiter, habe auch an 2 Vertrauensleute geschrieben und werde mich am Mittwoch spätestens erkundigen. manchmal wäre es doch angebrachter sich um die internen Belange zu kümmern.
Liebe Grüße
H

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Lieber Bernhard!
Mit größtem Bedauern hörte ich, dass Du den VBK verlassen wirst. Deine erfrischenden Bemerkungen, die durchaus bedeutsamen Hinweise und Deine Schriftsätze werden vielen Künstlern und Sympathisanten sehr fehlen!

In alter Verbundenheit,
Dein W

fertig

(mit der Bitte an alle um Vergebung für meine furchtbare Hartnäckigkeit)

 

 

   
         
   
   
   
   
         
         

 

     
 

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